Nature Body 2025/2026

Eine Gruppenausstellung im Alten Automatenwerk Feuerbach

Eröffnung am 13. Dezember 2026, zu sehen bis 8. Februar 2026.
Auszug aus der Eröffnungsrede von Helena Brkić (Kunsthistorikerin) zum Werk von Barbara Karsch-Chaïeb

Mit Barbara Karsch-Chaïeb’s „Shelter“ tritt eine Struktur in den Raum, die zwischen Skulptur und Schutzraum oszilliert. Besonders die Perspektive ist hier zentral: Das Werk steht nicht isoliert, sondern tritt in Beziehung zur Umgebung nicht nur hier im Raum, sondern auch durch seine Materialien aus dem Wald des Stadtteils Feuerbach in Form von Ästen und Erde. Die Frage bleibt bewusst offen, ob es sich um eine begehbare Skulptur, ein architektonisches Denkmodell oder tatsächlich um einen Ort des Schutzes handelt. Das fragile Geflecht wirkt gleichermaßen einladend wie verletzlich – ein Körper im Raum, der selbst schutzbedürftig scheint.

Zum Werk gehört ein „Wald-Sound“, von Christopher Williams/Stuttgart (Sound-Künstler).

Teilnehmende Künstlerinnen:
Angela Murr, Gabriele Vees, Nora Cherki, Aeree Sul, Barbara Karsch-Chaïeb

Photo Credits Ulrike Reichart

Werke von Barbara Karsch-Chaïeb:
1.Shelter_woods, 2025 (Foto 1)
Skulptur aus Holz aus dem Feuerbacher Tal, Hanfschnur, Maße variabel
2.Spuren von Orten, Nr. 27, 2014-2023, 144 x 72 cm (Foto 5)
3.Spuren von Orten (Arve Rinde), 2017/ 2019
Substanzen von Rinde auf Leinen, 38 x 38 x 6 cm (Foto 2)

Bildrechte VG Bild-Kunst Bonn, Barbara Karsch-Chaïeb

 

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