Ausstellung im Atelier Wilhelmstrasse,
Eröffnung am Donnerstag, 3. Dezember 2026 um 19 Uhr.
Einführungsrede Dr. Verena Jendrus, Stuttgart.
Erdflecken, Zeichen, Zeichnungen, Fundstücke, Objekte, Gehäuse
Die „Erdflecken“ bilden den Ausgangspunkt der Ausstellung, sie beziehen sich unmittelbar auf die Geschichte und Umstände des Ortes, die sich in Form von Spuren und Verletzungen auf den Boden eingeschrieben haben. Erden aus der Welt, sowie Sediment aus dem Ozean markieren diese Spuren – subtil, unauffällig, fast übersehbar. Die Erdflecken können als Zeichen gelesen werden, Überreste, die auf die Menschen, die in den Räumen gearbeitet haben und noch darin arbeiten, hinweisen. Sie bilden Grenzen und Übergänge zu feinen Linien, die zwischen den Erdflecken gezogen werden. So entsteht eine Bodenzeichnung im vorderen Raum, deren Ausdehnung sich vor Ort entscheiden wird. Die Verwendung von Erden aus aller Welt und Sedimente aus den Tiefen des Ozeans erweitern die örtlichen Grenzen und öffnen den Raum in andere Sphären.
Ergänzend werden Zeichnungen mit Ölschiefergestein (1999) gezeigt, sowie Leinwandarbeiten mit Erde, Gestein und Substanzen. Gefundene und artifizielle Fundstücke und Objekte verteilen sich in beiden Räumen. Wiederum baue ich an einem Art Gehäuse (Shelter), ein skulpturales Objekt aus Ästen, das ich in der Ausstellung Nature Body (2025)gezeigt habe.
Die Ausstellung ist vom von 3.-13. Dezember 2026 zu sehen:
Atelier Wilhelmstrasse 16 (3. OG), Wilhelmstrasse 16, 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt
Tel. 0711 560533; Öffnungszeiten: Mo-Fr 15-19 Uhr, Sa + So 12-16 Uhr.
Photo Credits: Barbara Karsch-Chaïeb
Bildrechte ©VG Bild-Kunst Bonn, Barbara Karsch-Chaïeb




